Das Grundproblem besteht darin, dass wir mit einer auf Dauer nicht funktionierenden europäischen Einheitswährung konfrontiert sind. Die latenten Finanzprobleme vieler Staaten in der Eurozone sind eine der Auswirkungen davon.
Es wird immer weiter an den Symptomen herumgedoktert, doch einer Lösung kommen wir nicht näher. Ganz im Gegenteil: Die Probleme werden immer größer.
Die Eurokrise wird derzeit kaum noch beachtet, schreitet jedoch nach meiner Meinung weiter fort und bringt immer neue Probleme hervor. Es ist die Aufgabe der AfD, die ungelöste Eurokrise wieder in den Vordergrund der politischen Diskussion zu rücken.
Ich bin ein Gegner der Bargeldabschaffung oder einer Einschränkung von Bargeldzahlungen.
Die Argumente für die Abschaffung des Bargeldes klingen im ersten Moment schlüssig: Die Steuerhinterziehung soll eingedämmt, Schwarzarbeit erschwert sowie kriminelle Geschäfte und der Terrorismus besser bekämpft werden. Auch Kostenersparnisse werden angeführt: Geld muss nicht mehr gedruckt, gelagert und verteilt werden.
Alles schön und gut – aber stimmt das auch? Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit lassen sich auch ohne Bargeld organisieren, und die Finanzströme von Kriminellen und Terroristen fließen auch heute schon bargeldlos. Die Kostenersparnis bei den Banken ist nachvollziehbar, aber wer zahlt die Transaktionskosten?